Was führt zur Blasenschwäche?
Hinter einer Blasenschwäche steckt meistens ein ganz bestimmtes Problem: Deine
Beckenbodenmuskulatur hat an Kraft verloren. Stell dir den Beckenboden wie ein
stabiles, elastisches Netz aus Muskeln und Bändern vor, das unten im Becken
gespannt ist. Dieses System ist eigentlich robust gebaut, denn es muss jahrelang
das Gewicht deiner Organe tragen und sorgt dafür, dass die Blase und ihr
Schließmuskel dicht halten.
Nur verliert auch der Beckenboden irgendwann seine Spannkraft, wenn man ihn zu
sehr strapaziert. Und das hat im Leben einer Frau meistens diese Gründe:
Schwangerschaft und Geburt: Auch wenn es ein absolutes Wunder ist, was
unser Körper da leistet, ist es gleichzeitig ein Ereignis, das den Beckenboden
extrem beansprucht. Das Baby drückt monatelang nach unten auf die Organe
und bei der Geburt wird alles extrem gedehnt, dabei entstehen oft winzige
Risse in den Muskeln. Daher ist die Rückbildung des Beckenbodens so
wichtig, sogar noch lange nach der Schwangerschaft.
● Die Wechseljahre: Durch die hormonellen Umstellungen sinkt der
Östrogenspiegel. Das betrifft leider auch unser Gewebe, und der
Beckenboden verliert oft an Elastizität.
● Ständige Belastung im Alltag: Sportarten mit hoher Stoßbelastung,
Übergewicht oder auch chronischer Husten, das alles drückt immer und
immer wieder von oben auf den Beckenboden.
Das Ergebnis: Durch die ständige Belastung lässt die Kraft des Beckenbodens nach
und er kann die Organe nicht mehr richtig stützen. Genau dieser Kontrollverlust ist
der Grund dafür, dass es im Alltag zu einer ungewollten Blasenschwäche kommen
kann.
Formen der Inkontinenz und was wirklich dahintersteckt
Zuerst klären wir kurz den Unterschied zwischen Belastungsinkontinenz und
Dranginkontinenz. Wenn dir bei jeder körperlichen Anstrengung, wie Husten,
Heben, Lachen oder Niesen, ein paar Tropfen Urin danebengehen, leidest du unter
einer Belastungsinkontinenz. Das bedeutet, dass der Druck im Bauchraum kurzzeitig
zu hoch wird und die geschwächte Beckenbodenmuskulatur die Blase nicht mehr
dicht halten kann. Bei einer Dranginkontinenz läuft das anders ab: Da verspürst du
plötzlich einen heftigen Harndrang, dass du es kaum noch rechtzeitig auf die Toilette
schaffst, obwohl die Blase vielleicht noch gar nicht voll ist.
Eines musst du wissen: Du bist mit diesem Problem keineswegs allein, denn laut
Studien ist jede dritte Frau davon betroffen1.
Es ist ein unangenehmes Gefühl, wenn dir die volle Kontrolle über den eigenen Körper entgleitet. Vielleicht greifst du im Alltag auch erst einmal zu Slipeinlagen oder speziellen Binden. Aber leider ist das
nur eine Notlösung, das eigentliche Problem verschwindet dadurch leider nicht.
Wie bekommst du die Kontrolle über deinen Beckenboden
zurück?
Es ist ein schrittweiser Prozess, bei dem du lernst, wieder ganz auf deinen Körper zu
vertrauen und aktiv für dich zu sorgen. Eine wirksame Unterstützung bietet dir
hierbei der Emy Trainer: Als CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt begleitet er dich
zuverlässig bei deinem Training zu Hause. So stärkst du deine
Beckenbodenmuskulatur sanft, sicher und in deinem ganz eigenen Tempo.
Das Besondere an diesem Training ist die Biofeedback-Technologie: Die
integrierten 360°-Sensoren erfassen deine Muskelkontraktionen in Echtzeit und
übertragen diese Informationen an die Emy App auf dein Smartphone. So kannst du
deine Fortschritte jederzeit mitverfolgen und lernst, deinen Beckenboden ganz
gezielt und effektiv zu kräftigen.
Beckenbodentraining: So leicht lässt es sich in den Alltag
integrieren
Ganz praktisch: Du trainierst bequem zu Hause, wann immer du willst. Das Training
ist überhaupt nicht zeitaufwendig: 5 -15 Minuten, 4 mal pro Woche reichen schon völlig
aus!
Die Wirksamkeit des Emy Trainers wurde in einer klinischen Studie2 nachgewiesen,
denn 98 % der Teilnehmerinnen berichten nach 3 Monaten Nutzung des Emy
Trainers über eine Verbesserung ihrer Lebensqualität und 91 % der Frauen spürten
eine Verbesserung ihrer inkontinenzbedingten Symptome.
Das Beste daran: Der Emy Beckenbodentrainer ist im Hilfsmittelverzeichnis gelistet und kann somit von
den Krankenkassen bei entsprechender medizinischer Indikation auf Rezept
übernommen werden. Als Medizinprodukt kannst du deinen Arzt auf den Emy
Trainer ansprechen und ihn verordnet bekommen. Das Rezept reichst du ganz
einfach über die Website von Fizimed ein und das Team kümmert sich um die
Abwicklung der Kostenerstattung, damit du direkt loslegen kannst.
Es ist nie zu spät, mit dem Beckenbodentraining anzufangen!
Pflichtangaben:
Emy Trainer ist ein Medizinprodukt zur Beckenbodenrehabilitation im Rahmen der Betreuung von Harninkontinenz bei Frauen. https://go.fizimed.com/rh
1Klinische Studie (Jochum et al., 2021) verfügbar auf go.fizimed.com/studie_overview
2Cardozo et al., ICS, 2023

